Hier beantworten wir, was Gäste, Lehrkräfte und Nachbarn uns am häufigsten fragen. Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns an info@igw-ayasofya.de.
Ihr Besuch
Darf ich die Moschee besuchen, auch wenn ich nicht muslimisch bin?
Ja, Sie sind willkommen – allein, mit Familie oder als Gruppe, auch ohne Anmeldung. Zu den Gebetszeiten ist immer jemand da. Für Gruppen und Schulklassen bieten wir Führungen an.
Was ziehe ich an?
Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt. Vor dem Gebetsraum zieht man die Schuhe aus – saubere Socken sind angenehm.
Muss ich als Frau ein Kopftuch tragen?
Nein. Besucherinnen brauchen auch im Gebetsraum kein Kopftuch. Wir bitten nur um Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt.
Darf ich beim Gebet zusehen?
Ja. Bitte bleiben Sie im hinteren Teil des Raumes und verhalten Sie sich ruhig. Nach dem Gebet beantworten wir gern Ihre Fragen.
Darf ich fotografieren?
Räume nach kurzer Rückfrage gern, auch während des Gebets. Menschen nur mit ihrem Einverständnis.
Kostet ein Besuch oder eine Führung etwas?
Nein. Besuche und Führungen sind kostenlos.
Ist die Moschee barrierefrei?
Im Haus gibt es einen Fahrstuhl. Wenn Sie Unterstützung brauchen, sagen Sie uns bei Ihrer Anfrage einfach Bescheid.
Unsere Gemeinde
Seit wann gibt es die Gemeinde?
Seit 1987. Ab 1993 war die Gemeinde am Vogelhüttendeich 74 zu Hause, 2019 zog sie in das neue Haus in der Rotenhäuser Straße 104A.
Wer kommt in die Moschee?
Menschen aus vielen Ländern und jeden Alters – zum Freitagsgebet kommen bis zu 1.000. Sie sprechen Deutsch, Türkisch, Arabisch, Bosnisch, Albanisch, Englisch und viele weitere Sprachen.
Kann ich beim Fastenbrechen im Ramadan dabei sein?
Ja. Im Ramadan laden wir an allen 30 Abenden zum gemeinsamen Fastenbrechen (İftar) ein. Alle sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Gibt es Angebote für Kinder und Jugendliche?
Ja. Im Bildungs- und Jugendzentrum im Obergeschoss gibt es Islamunterricht für Kinder und Jugendliche, vor allem am Wochenende, und eine eigene Jugendarbeit. Mehr dazu unter Angebote.
Glaube und Alltag
Warum beten Muslime fünfmal am Tag?
Das tägliche Gebet gehört zu den fünf Grundpflichten (Säulen) des Islam. Die fünf Zeiten verteilen es über den ganzen Tag – vom Morgen bis in die Nacht – und richten sich nach dem Stand der Sonne. Die heutigen Zeiten.
Warum zieht man in der Moschee die Schuhe aus?
Beim Gebet berühren Stirn, Hände und Knie den Teppich. Deshalb wird der Gebetsraum nicht mit Straßenschuhen betreten.
Was ist das Freitagsgebet?
Das gemeinsame Mittagsgebet am Freitag mit einer Predigt (Hutbe). Es ist das wichtigste gemeinsame Gebet der Woche – deshalb ist die Moschee freitags besonders voll.
Was passiert im Ramadan?
Im Fastenmonat Ramadan wird von der Morgendämmerung (İmsak) bis Sonnenuntergang nicht gegessen und getrunken. Abends wird das Fasten gemeinsam gebrochen (İftar), oft in der Moschee. Weil der islamische Kalender dem Mond folgt, beginnt der Ramadan jedes Jahr etwa elf Tage früher.
Was bedeuten die Wörter, die ich in der Moschee höre?
Die wichtigsten Begriffe – von Mihrap bis Kandil – erklären wir im Moschee-Lexikon.
Unser Verband
Zu welchen Verbänden gehört die Gemeinde?
In Hamburg gehört unsere Gemeinde zur SCHURA – Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V. Die SCHURA ist einer der Partner der Verträge, die die Freie und Hansestadt Hamburg 2012 mit den islamischen Religionsgemeinschaften geschlossen hat. Außerdem sind wir Mitglied im Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. (BIG) mit Sitz in Hamburg; im BIG haben sich Moscheegemeinden aus Norddeutschland zusammengeschlossen. Mehr dazu auf big-nord.de.

